Reise 2016/2017

Was vor etwas mehr als 6 Jahren mit meiner Südamerika-Tour (http://projektsa.rtwblog.de/) begann findet 2016/2017 als Familienreise seine Fortsetzung. War es uns in den vergangenen Jahren nie möglich länger als einen Monat unterwegs zu sein, können wir, dank Vanessas Elternzeit, diesen Winter voll auskosten und drei Monate durch Amerika reisen. Los geht es in der Dominikanischen Republik. Von dort kreuzen wir über Weihnachten für zwei Wochen durch die Karibik mit den Zielen Jamaika, Mexiko, Belize, Grand Cayman, St. Marteen und St. Kitts & Nevis.

Mitte Januar fliegen wir dann in die USA und starten eine Rundreise per Mietwagen ab/bis Las Vegas. Die grobe Route sieht wie folgt aus: Las Vegas – Death Valley – Sequoia Nationalpark – Yosemite Nationalpark – San Francisco – Route 1 – Los Angeles – Disneyland – San Diego – Yoshua Tree Nationalpark – Phoenix – Grand Canyon – Monument Valley – Canyonlands – Arches Nationalpark –Bryce Canyon – Zion Nationalpark– Las Vegas. Die Realisierung hängt hier natürlich stark von den Wetterbedingungen ab, und natürlich wie gut die beiden Zwerge mitspielen. Lotte ist mittlerweile sowas wie ein Nachwuchs-Globetrotter, für Otto wird es die erste Auslandsreise sein.

Die Auswahl der Ziele war dieses mal eine Mammutaufgabe: Die Grundbedingungen wie Sicherheit und ausreichende Gesundheitsversorgung mit akzeptablen Wetterbedingungen, Flugdauer von max. 10 Std. (möglichst Nonstop), kein allzu schweres Reiseniveau, möglichst günstig und Regionen die für uns alle vier (oder mindestens drei) interessant sind, unter einen Hut zu bringen hat mir einige schlaflose Nächte beschert. Vanessas Wunsch (oder eher Bedingung…;)) eine Schiffsreise einzubinden kam noch hinzu und plötzlich sieht die Weltkarte ziemlich klein aus. Daher mußte ich persönlich auch einige Kompromisse eingehen, insbesondere was Gegenden mit Pauschaltourismus angeht, welchen ich sonst möglichst meide. Glücklicherweise sind wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs.

Was es sonst noch zu sagen gibt ist sicherlich die Frage, ob es für die kleinen nicht zu viel ist?! Ich sehe es persönlich so, dass es eigentlich weniger von den Kindern als von den Eltern abhängig ist so eine Reise zu realisieren. Mittlerweile liegen die Elternzeit-Auslandsaufenthalte fast schon im Trend und bisher konnte ich nur von positiven Erfahrungen hören/lesen. Wer natürlich selbst nicht bereit wäre solch eine Reise vielleicht auch alleine zu realisieren, der sollte das nicht mit Kindern ausprobieren. Bei Lotte machen wir uns hier überhaupt keine Gedanken, denn für sie geht es fast das ganze Jahr nur darum wann und wohin wir in Urlaub fahren und wie toll es das letzte Mal war. Otto bekommt nun gleich die Feuertaufe, aber für einen “Probelauf“ war keine Zeit und es hätte uns möglicherweise auch nicht weiter gebracht.

In diesem Sinne bleiben wir optimistisch und freuen uns auf ein Vierteljahr ohne jegliche Verpflichtungen und ganz viel Zeit für unsere Kinder 🙂